Tagungsprogramm
Dienstag, April 7th, 2009Sechste Tagung in Stuttgart-Hohenheim
2.-4. April 2009 (Donnerstagabend bis Samstagmittag)
“Männlichkeit und Arbeit – Männlichkeit ohne Arbeit?
Historische, psychohistorische, sozial- und literaturwissenschaftliche Perspektiven”
Vorläufiges Programm
Donnerstag
18.00 h. Abendessen
19.00 h. Begrüßung (Dieter R. Bauer, Martin Dinges)
Einführung (Martin Dinges, Michael Meuser)
19.45 h. Sektion 1: Erwerbsarbeit konstitutiv für Männlichkeit? (Leitung: Martin Dinges)
Eva Ochs: Beruf als Berufung? – Die Arbeitswelt bürgerlicher Männer in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Nina Möllers: “Working Like a True Man”: Arbeit und Männlichkeitskonstruktionen der Nashville Agrarians.
Freitag
8.00 h. Frühstück
9.00 h.-10.10 h. Sektion 2: Zum Mann werden durch Arbeit? (Leitung: Sylka Scholz)
Christian Hain: “Der Junge möchte gern in seines Vaters Fußstapfen treten und Barbier werden…” Arbeit im Falkschen Institut (1813-1829) – zwischen Existenzsicherung und Berufswahl.
Mechthild Bereswill / Anke Neuber: Normalarbeitsverhältnis und Männlichkeit – wessen Norm und Normalität? Die Entwicklung von Arbeitsfähigkeit und die biographische Bedeutung von Arbeit am Beispiel sozial randständiger junger Männer.
10.30 h.-12.20 h. Sektion 3: Arbeitslosigkeit – Verlust von Männlichkeit? (Leitung: Martin Dinges)
Susanne Hoffmann: “Freude und Erfolg im Beruf sind das A und O jeden Mannes!”: Arbeitslosigkeit im 20. Jahrhundert in Männerautobiographien.
Verena Lobert: Beunruhigte Männlichkeiten: Erzählungen von Arbeitslosigkeit in dokumentarischen Theaterinszenierungen mit “Alltagsexperten”.
Stephan Trinkaus: Nichtmännlichkeit und Nichtarbeit. Prekär-Werden des Männlichen im ländlichen Raum Brandenburgs.
12.30 h. Mittagessen
13.30 h.-15.15 h. Sektion 4: Berufsmännlichkeiten im Umbruch? (Leitung: Toni Tholen)
Denis Hänzi: Theatermänner. Zur vergeschlechtlichten Dimension des Regieberufs.
Andreas Heilmann: Politik als Beruf heute: Die Konstruktion von Männlichkeit im politischen Feld unter den Bedingungen der Mediendemokratie.
Falko Schnicke: Histor(iograph)ische Arbeit. Perzeptionen geschichtswirksamer Männlichkeiten im 19. und 20. Jahrhundert.
15.30 h.-16.40 h. Sektion 5: Neukonzeptualisierung von Arbeit und Männlichkeit? I (Leitung: Michael Meuser)
Jürgen Budde: Männlichkeit und soziale Arbeit?
Marc Gärtner: Organisationslogiken, Arbeitskulturen und hegemoniale Männlichkeit.
16.55 h.-18.00 h. Sektion 6: Neukonzeptualisierung von Arbeit und Männlichkeit? II (Leitung: Michael Meuser)
Michael Hirsch: Krise, Restauration oder Überwindung der androzentrischen Arbeitsgesellschaft Überlegungen zu einem neuen Modell sozialer Arbeitsteilung.
Diana Lengersdorf: Sich neu in Position bringen - Männer und normale Arbeitsverhältnisse.
18.00 h. Abendessen
Samstag
8.00 h. Frühstück
9.00 h.-10.10 h. Gastvortrag (Moderation: Martin Dinges)
Christiane Kuller: Geschlechterarrangements und Sozialpolitik. Deutschland und Großbritannien in den 1960er und 1970er Jahren im Vergleich
10.30 h.-12.15 h. Sektion 7: Arbeit, Männlichkeit und Familie (Leitung: Mechthild Bereswill)
Maximilian Schochow: Eine Parallelgeschichte? Zur Konstruktion von Männlichkeiten in Ost- und Westdeutschland.
Toni Tholen: Familienmännlichkeit und künstlerisch-literarische Arbeit.
Sylka Scholz: Männer und Männlichkeiten im Spannungsverhältnis von Erwerbsarbeit und Familie.
12.30 h. Mittagessen
13.00 h. Ende der Tagung